Tapinoma magnum ist eine vermutlich invasiv eingestufte Ameisenart, die auch als „Große Drüsenameise“ bezeichnet wird. Sie besiedelt bislang vorwiegend stark vom Menschen geprägte Lebensräume. Dazu zählen wärmebegünstigte Siedlungsbereiche, Weg- und Straßenränder, Friedhöfe, Parkplätze und Parks. Sie ist zwar nicht giftig, jedoch schädlich für unser Ökosystem. Die Tiere können Superkolonien bilden und erhebliche Schäden anrichten. Für Bayern liegen bereits Nachweise aus Aschaffenburg, Hösbach und Nürnberg vor. Nun ist sie auch in Haßfurt im Bereich des Bahnhofs und seines Umfelds festgestellt worden, siehe die als „Untersuchungsbereich“ bezeichnete Fläche auf der vorläufigen Gebietskarte der Stadtbauverwaltung vom 20.07.2026.
DieTapinoma magnum breitet sich rasch aus. Daher ist schnelles, fachgerechtes Handeln nach Feststellung wichtig. Die Vertreterinnen und Vertreter der im Untersuchungsbereich gelegenen öffentlichen Grundstücke wurden informiert. Bekämpfungsmaßnahmen sind dort bereits angelaufen. Hierbei kommen unterschiedliche Instrumente wie beispielsweise Heißwasser zum Einsatz, um die Ameisenpopulation gezielt und möglichst umweltschonend zu reduzieren.
Verdacht auf Befall im Umfeld des Untersuchungsgebietes?
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich diese Ameisenart auch auf weiteren öffentlichen oder privaten Grundstücken in der näheren Umgebung des oben genannten „Untersuchungsbereichs“ angesiedelt hat. Die Verfügungs- und Nutzungsberechtigten (zum Beispiel Eigentümer/innen, Pächter/innen oder Mieter/innen) werden daher gebeten, mithilfe des Informationsflyers der Stadt Haßfurt zu prüfen, ob die Ameisenart „Große Drüsenameise“ auch dort vorkommt (Verdachtsfall). Falls ja, melden Sie diesen der Stadt Haßfurt wie nachstehend beschrieben.



