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StadtLesen 2019 - Haßfurt bewirbt sich!

Auf geht’s in eine neue Runde! Im kommenden Jahr könnte Haßfurt zu den ausgewählten 25 Städten gehören, in denen das große Open-Air-Bücherzimmer „StadtLesen“ einige Tage gastieren wird. Voraussetzung dafür ist zunächst, Haßfurt im Internet zu benennen, also zu „nominieren“. Die Frist für diese Nominierung zur StadtLesen-Stadt läuft noch bis zum 31. August 2018! 

Nachdem das bemerkenswerte Engagement der Haßfurterinnen und Haßfurter im August des vergangenen Jahres, unsere Stadt zur „StadtLesen-Stadt“ zu machen, beim Veranstalter in Salzburg bereits für großes Lob gesorgt hat, wurde Haßfurt eine Auswahl unter voraussichtlich 250 teilnehmenden Städten für das kommende Jahr in Aussicht gestellt. Auf dem Marktplatz werden gemütliche Sitzmöbel und Sitzsäcke sowie Büchertürme mit mehr als 3000 Titeln aufgebaut. Voraussetzung ist natürlich das fleißige Nominieren unter www.stadtlesen.com/nominierungen.

„Am besten sofort online gehen, Name und Email-Adresse eintragen, Haßfurt als Stadt nominieren und noch einen kurzen positiven Kommentar hinterlassen“, empfiehlt Stadtmanager Marc Heinz. Im Idealfall diese Information gleich darauf an Freunde und Bekannte weitergeben. Das erhöhe die Chancen erheblich und dauere nur wenige Minuten, so Heinz. Bei einer StadtLesen-Stadt ist die Größe nicht entscheidend. Wichtig ist vor allem der geschichtliche Charme, der in ihren Gassen und auf ihren Plätzen verströmt wird, um das Leseambiente für die Besucher so angenehm wie möglich zu machen. Das „Lesewohnzimmer“ soll inmitten von Gemäuern seinen Platz finden, welche jene Aura versprühen, die es für ein richtiges Leseabenteuer benötigt. Diese Voraussetzungen sind in Haßfurt allemal gegeben. Abgerundet wird das mehrtägige Programm durch Lesungen bekannter Autoren. Anfang Juni 2018 fand StadtLesen beispielsweise in Schweinfurt statt. Bei einem solch großen Engagement wie bei den Nominierungen im vergangenen Jahr ist die Stadt Haßfurt auf einem guten Weg, für die Ausrichtung im kommenden Jahr ausgewählt zu werden. Mit dem zweiten Haßfurter Literaturfestival vom 13. bis 21. September 2018 wird ein zusätzliches Zeichen für das Lesen gesetzt. Im Zeitalter der Unterhaltungselektronik ein ganz wichtiger „Gegenpol“ und entscheidender Faktor bei der Entwicklung von Fantasie und Kreativität.

„Könnte da nicht Räuber Hotzenplotz um die Ecke spähen? Willy Fog mit seinem Heißluftballon über den Himmel schweben? Rapunzel im Turm eingeschlossen sein? Kommissar Brunnetti, Spuren verfolgend, über den Platz huschen? Können Sie sich das vorstellen? Wenn genau das der Fall ist, dann haben unsere Juroren gesagt: Ja, hier kann und soll StadtLesen 2019 stattfinden“, so die Initiatoren des Wettbewerbs von der Innovationswerkstatt in Salzburg. Sie raten allen Teilnehmern, den Link möglichst weit zu streuen und Freunden von der Möglichkeit der Nominierung ihrer Stadt bis zum 31. August 2018 zu erzählen. „Je öfter eine Stadt von unterschiedlichen Personen nominiert wurde, desto besser stehen die Chancen.“

Auszug aus der StadtLesen-Homepage:

Autoren stimmen in ihrer Funktion als Bibliophiles Highlight ein auf vier Tage Lesegenuss – unter freiem Himmel bei freiem Eintritt. StadtLesen ist unspektakulär spektakulär, unaufdringlich durchdringlich. Die Besucher haben Zeit zum Lesen, zum Phantasieren. Das Projekt fördert die gesunde Langeweile, weckt die oft verloren gegangene Phantasie. Die Besucher leben in Ihrer eigenen Kopfwelt: „Lesen ist eine Welt im Kopf“, so ist es Initiatior Sebastian Mettlers Devise.